Kraftwerksbau am Lüner Stummhafen nimmt nächste Genehmigungshürde

Bezirksregierung erteilt Trianel 4. Teilerrichtungsgenehmigung

01.12.2009

Arnsberg/Lünen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH die 4. Teilerrichtungsgenehmigung (TG) für den Bau des Kraftwerks am Stummhafen erteilt. „Damit können wir das Kraftwerk weitestgehend fertig stellen“, freut sich Geschäftsführer Manfred Ungethüm. Konkret umfasst die 105 Seiten starke 4. TG insbesondere den Bau der geschlossenen Kohlesilos und der Kohlefördertechnik. Auch der Bau der hochmodernen Rauchgasreinigungstechnik ist nun vollständig genehmigt. Kesselhaus und Maschinenhaus inklusive der Anlagentechnik waren bereits früher von der Bezirksregierung genehmigt worden.

 „Wir sind stolz darauf, als eines der ersten deutschen Kohlekraftwerke die Kohlelagerung komplett einzuhausen“, erläutert Ungethüm: „Die Staubbelastung durch die Kohlelagerung wird so minimiert.“ Mit der Betonierung der rund 55 Meter hohen Kohlesilos ist unmittelbar nach Eingang der Genehmigung begonnen worden. Noch im ersten Quartal 2010 sollen die Silos im Rohbau fertig gestellt sein. Bis zu drei Meter gewinnt das Silo täglich an Höhe.

Insgesamt, so Ungethüm, „liegt das Trianel Kraftwerk nicht nur voll im Zeit-, sondern auch im Kostenplan.“ 500 Millionen Euro sind seit dem ersten Spatenstich im August 2008 auf der Baustelle am Stummhafen verbaut worden. 2012 soll das 750 Megawatt-Kraftwerk ans Netz gehen. 31 Stadtwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind unter Federführung des Aachener Stadtwerke-Netzwerks Trianel an der 1,4 Milliarden Euro- Investition beteiligt.

 

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