Trianel Kraftwerk beweist seine Leistungskraft und Effizienz

100 Tage-Bilanz nach Inbetriebnahme des Trianel Kohlekraftwerks Lünen

14.03.2014

Lünen. „Die Kraftwerkstechnik ist aufeinander eingespielt und läuft reibungslos. Die Produktionsergebnisse sind sehr zufriedenstellend“, stellen Stefan Paul und Manfred Ungethüm, neuer und alter Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH und Co. KG, 100 Tage nach der Inbetriebnahme des Kraftwerks fest und ziehen eine  positive Bilanz.

Rund eine Milliarde Kilowattstunden Strom wurden seit der Aufnahme des Regelbetriebs produziert. Zwischen den Jahren wurde das Kraftwerk im Rahmen einer geplanten Revision vom Netz genommen. Neben einer allgemeinen Überprüfung der Technik wurde das Flugaschetransportsystem optimiert. In 2014 wird das Kraftwerk auf insgesamt 7.000 Volllaststunden kommen.  

Mit einem elektrischen Wirkungsgrad von fast 46 Prozent ist das Trianel Kohlekraftwerk Lünen das effizienteste und sauberste Steinkohlekraftwerk in Europa. Die kontinuierlich überwachten Emissionsdaten zeigen, dass das Kraftwerk alle vorgeschriebenen Grenzwerte sicher einhält. Stefan Paul: „Das Kraftwerk hält die Grenzwerte nach den immissionsschutz- und wasserrechtlichen Vorgaben nicht nur ein, sondern unterschreitet diese.“ Die Emissionen werden von der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg rund um die Uhr fernüberwacht. Im Vergleich zum Durchschnitt der europäischen Kohlekraftwerke (Wirkungsgrad 36 Prozent) benötigt das Lüner Kraftwerk rund 20 Prozent weniger Steinkohle und spart dabei jährlich bis zu einer Million Tonnen CO2 ein.

In den vergangenen Wochen gingen unterdessen die verbleibenden Ergänzungsarbeiten auf dem Kraftwerksgelände wie geplant in die finale Phase. Die Fernwärmestation zur Einspeisung der ausgekoppelten Wärme in das Netz der Stadt Lünen ist nahezu fertiggestellt. Geplant ist zunächst eine Bereitstellung von 35 MW an Fernwärmeleistung. Insgesamt könnten bis zu 140 MW ausgekoppelt werden und die Effizienz der Anlage noch einmal erhöht werden. Mit der Fernwärme aus dem Lüner Kraftwerk werden unter anderem die Wohngebiete „In der Geist“, die Lüner Altstadt, Industriebetriebe und Schulen das St. Marien-Hospital versorgt.

 

Weitere Informationen:

www.trianel-luenen.de

 

Ansprechpartner:


Dr. phil. Nadja Thomas, Pressesprecherin

Fon +49 241 41 32 04 66 | Mobil +49 160 96 37 04 56| Mail n.thomas@trianel.com

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